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Ratgeber · Google Ads

Google Ads: Agentur, Freelancer oder selbst machen?

Drei Wege, Google Ads zu betreiben – und woran Sie erkennen, welcher zu Ihrem Betrieb passt.

Von Alexander Bauer, BetriebsagenturAktualisiert am 6 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

  • Selbst machen spart Honorar, kostet aber Zeit und Lernkurve. Es lohnt sich bei kleinem Budget und wenn jemand im Betrieb regelmäßig hineinschauen kann.
  • Ein Freelancer ist oft günstiger und persönlich, aber eine Einzelperson ist ein Ausfallrisiko und deckt selten Website und Messung mit ab.
  • Eine Agentur bringt mehr Kapazität und oft Website, Messung und Ads aus einer Hand. Achten Sie auf einen festen Ansprechpartner statt wechselnder Zuständigkeiten.
  • Egal welcher Weg: Das Konto muss Ihnen gehören, und gemessen werden müssen echte Anfragen.

Für wen: Inhaber und Marketingverantwortliche, die entscheiden, wer ihre Google Ads betreut

Die drei Wege im Vergleich

  • Kosten

    Selbst machen
    Kein Honorar, aber Arbeitszeit
    Freelancer
    Meist niedrigeres Honorar
    Agentur
    Höheres Honorar, mehr Umfang
  • Erfahrung

    Selbst machen
    Lernkurve, Fehler kosten Budget
    Freelancer
    Je nach Person sehr hoch
    Agentur
    Mehrere Konten und Branchen im Blick
  • Ausfallsicherheit

    Selbst machen
    Hängt an Ihnen
    Freelancer
    Einzelperson
    Agentur
    Vertretung möglich
  • Website & Messung

    Selbst machen
    Selbst lösen
    Freelancer
    Oft nicht enthalten
    Agentur
    Häufig aus einer Hand
  • Ansprechpartner

    Selbst machen
    Sie selbst
    Freelancer
    Direkt
    Agentur
    Fest oder wechselnd – vorher fragen

Wann Selbermachen sinnvoll ist

Wenn das Budget klein ist, nur eine Leistung in einem engen Umkreis beworben wird und jemand im Betrieb einmal pro Woche eine halbe Stunde in die Suchbegriffe schauen kann. Eine sorgfältige Einrichtung mit sauberer Messung lohnt sich trotzdem, denn die meisten teuren Fehler passieren beim Aufbau: falsche Gebietseinstellungen, eingeschaltetes Display-Netzwerk, fehlende Ausschlüsse.

Woran Sie eine gute Google Ads Agentur oder einen guten Freelancer erkennen

  1. 1Fragt zuerst nach Ihren Leistungen, Ihrem Gebiet und dem Wert eines Auftrags – nicht nach dem Budget.
  2. 2Prüft die Zielseite und richtet die Messung echter Anfragen ein, bevor Budget erhöht wird.
  3. 3Lässt das Konto auf Ihr Unternehmen laufen und arbeitet über ein Verwaltungskonto.
  4. 4Zeigt im Bericht Suchbegriffe, Kosten pro Anfrage und konkrete nächste Schritte statt nur Klickzahlen.
  5. 5Verspricht keine Platzierungen und keine feste Zahl an Anfragen.
  6. 6Sagt offen, wenn sich Google Ads für Ihr Angebot nicht lohnt.
  7. 7Nennt einen festen Ansprechpartner und eine Antwortzeit.

Warnsignale

  • Das Konto läuft auf die Agentur, und bei Kündigung ist alles weg.
  • Das Werbebudget wird über die Agentur abgerechnet, ohne dass Sie Einblick haben.
  • Berichte zeigen nur Impressionen und Klicks.
  • Garantien wie „Platz 1“ oder „mindestens 50 Anfragen“.
  • Lange Laufzeit ohne vereinbarten Auswertungstermin.
Alexander Bauer, Inhaber von Betriebsagentur, an seinem Arbeitsplatz

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.

Häufige Fragen

Was Betriebe dazu am häufigsten fragen.

Oft ja, beim Honorar. Ob es insgesamt günstiger ist, hängt davon ab, ob Zielseite, Messung und Vertretung mit abgedeckt sind. Fehlt das, entstehen die Kosten an anderer Stelle.

Ja, bei kleinem Budget und klarer Leistung. Lassen Sie zumindest die Einrichtung und die Messung von Anfragen sauber aufsetzen und prüfen Sie wöchentlich die tatsächlichen Suchbegriffe.

Es sollte immer Ihnen gehören: auf Ihr Unternehmen angelegt, mit Ihrer Zahlungsart. Die Agentur bekommt Zugriff über ein Verwaltungskonto, den Sie jederzeit entziehen können.

Sprechen wir über Ihre Anfragen.

30 Minuten, unverbindlich und kostenlos. Danach wissen Sie, wonach Ihre Kunden suchen, was Ihrer Seite fehlt und ob sich Google Ads für Sie lohnt – auch dann, wenn die Antwort „lohnt sich nicht“ lautet.