Zum Inhalt springen

Ratgeber · Website

Was kostet eine Website? Kosten für Handwerk, Industrie und Mittelstand

Warum Angebote von wenigen Hundert Euro bis zu fünfstelligen Beträgen reichen, welche laufenden Kosten dazukommen und wie Sie vergleichen.

Von Alexander Bauer, BetriebsagenturAktualisiert am 7 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

  • Die Kosten einer Website hängen vor allem von Seitenzahl, Texten, Fotos und Funktionen ab – nicht von der Technik.
  • Am Markt reichen die Einstiegspreise von wenigen Hundert Euro für Vorlagen bis in den fünfstelligen Bereich für große, individuelle Auftritte.
  • Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain, Updates und Pflege.
  • Vergleichen lassen sich Angebote nur, wenn der Umfang schriftlich und gleich beschrieben ist.

Für wen: Geschäftsführer und Inhaber, die eine neue Website planen oder Angebote vergleichen

Illustration: drei Website-Entwürfe in steigender Größe, daneben Münzen, ein Preisschild und eine Prüfliste

Drei Wege zur Website – und was sie kosten

  • Baukasten selbst

    Typische Kosten
    monatliche Gebühr, dazu Ihre Zeit
    Passt, wenn …
    Sie Zeit haben und wenig Anspruch an Auffindbarkeit
    Vorsicht bei …
    Texten, Rechtstexten, Umzug später
  • Vorlage durch Anbieter

    Typische Kosten
    ab einigen Hundert Euro
    Passt, wenn …
    es schnell gehen muss und das Angebot einfach ist
    Vorsicht bei …
    Ähnlichkeit zu Wettbewerbern, Zusatzkosten für Änderungen
  • Individuelle Website

    Typische Kosten
    ab einigen Tausend Euro
    Passt, wenn …
    die Website Kunden und Mitarbeiter gewinnen soll
    Vorsicht bei …
    unklarem Umfang ohne schriftliche Beschreibung
Einordnung, keine Preisliste. Öffentlich genannte Einstiegspreise auf der ersten Google-Seite für „Website für Handwerker“ reichen von rund 300 bis rund 2.500 Euro netto (Oktober 2026).

Was den Preis wirklich bestimmt

  • Anzahl der Seiten: Jede Leistungsseite braucht Struktur, Text und Bilder.
  • Texte: Wer schreibt sie? Gute Texte, die bei Google gefunden werden, sind oft der größte Posten.
  • Fotos: Eigene Aufnahmen vom Betrieb wirken stärker als Stockfotos, kosten aber einen Termin.
  • Funktionen: Anfrageformulare mit Datei-Upload, Karrierebereich, Mehrsprachigkeit, Produktkatalog, Kundenbereich.
  • Suchmaschinen-Grundlagen: Titel, Beschreibungen, Seitenstruktur, Ladezeit, strukturierte Daten.
  • Rechtstexte und Einwilligung: Impressum, Datenschutz, Cookie-Einwilligung – technisch sauber eingebunden.
  • Relaunch: Weiterleitungen alter Adressen, damit bestehende Platzierungen nicht verloren gehen.

Laufende Kosten, die oft vergessen werden

Fragen Sie vor der Beauftragung, was davon im Angebot enthalten ist, was Sie selbst übernehmen und was später extra kostet.

  • Hosting und Domain
  • Updates von System und Erweiterungen (bei WordPress regelmäßig nötig)
  • Sicherungen und Überwachung
  • Kleine Änderungen: neue Referenzen, Stellenanzeigen, Öffnungszeiten
  • Lizenzen für Schriften, Bilder oder Erweiterungen

Die teuerste Website ist die, die nichts bringt

Eine günstige Seite, die bei Google nicht gefunden wird und keine Anfragen bringt, ist am Ende teurer als eine, die monatlich Aufträge auslöst. Für Betriebe in Handwerk und Industrie lohnt sich deshalb die Rechnung: Was ist ein zusätzlicher Auftrag im Monat wert? Bei einem Heizungstausch, einer Badsanierung oder einem Fertigungsauftrag ist die Website oft nach wenigen Aufträgen bezahlt.

Checkliste: Angebote richtig vergleichen

  1. 1Ist die Zahl der Seiten genannt – und welche genau?
  2. 2Wer schreibt die Texte, und sind sie auf Suchbegriffe ausgerichtet?
  3. 3Sind Fotos enthalten oder liefern Sie selbst?
  4. 4Sind Impressum, Datenschutz und Einwilligung technisch eingebunden?
  5. 5Werden alte Adressen weitergeleitet (bei bestehender Website)?
  6. 6Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach Projektende?
  7. 7Was kosten Hosting, Pflege und spätere Änderungen?
  8. 8Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?
Alexander Bauer, Inhaber von Betriebsagentur, an seinem Arbeitsplatz

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.

Häufige Fragen

Was Betriebe dazu am häufigsten fragen.

Weil unter „Website“ sehr Verschiedenes verstanden wird: von einer Vorlage mit drei Seiten bis zu einem Auftritt mit zwanzig Leistungsseiten, eigenen Texten, Fotos und Karrierebereich. Vergleichbar werden Angebote erst, wenn Umfang, Texte, Fotos und laufende Kosten schriftlich gleich beschrieben sind.

Für Hosting und Domain fallen meist kleine monatliche Beträge an. Dazu kommen je nach System Updates, Sicherungen und Pflege. Bei Baukästen ist das in der Monatsgebühr enthalten, dafür sind die Möglichkeiten begrenzt.

Das sollte im Vertrag stehen. Achten Sie darauf, dass Domain und Inhalte auf Ihr Unternehmen laufen und Sie alle Zugänge bekommen. Bei uns ist das Standard.

Wenn sie messbar Anfragen oder Bewerbungen bringt, ja. Rechnen Sie den Wert eines zusätzlichen Auftrags gegen die Kosten. Wenn Sie ausgelastet sind und keine Mitarbeiter suchen, kann eine einfache, ordentliche Seite genügen.

Sprechen wir über Ihre Anfragen.

30 Minuten, unverbindlich und kostenlos. Danach wissen Sie, wonach Ihre Kunden suchen, was Ihrer Seite fehlt und ob sich Google Ads für Sie lohnt – auch dann, wenn die Antwort „lohnt sich nicht“ lautet.