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Website · Ratgeber & Leistung

Website für Handwerker: Was sie leisten muss, damit Anfragen kommen

Was eine Handwerker-Homepage zeigen muss, damit die richtigen Kunden anfragen – und Fachkräfte sich bewerben.

Von Alexander Bauer, BetriebsagenturAktualisiert am 7 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

  • Eine Website für Handwerker muss in fünf Sekunden drei Dinge klarmachen: welches Gewerk, in welchem Gebiet und wie man Sie erreicht.
  • Jede wichtige Leistung braucht eine eigene Seite, sonst findet Google sie nicht.
  • Echte Fotos von eigenen Baustellen, Bewertungen und ein kurzes Anfrageformular bringen mehr als jede Animation.
  • Eine Karriereseite gehört heute dazu – viele Betriebe suchen dringender Mitarbeiter als Kunden.

Für wen: Inhaber von Handwerksbetrieben aller Gewerke – von SHK und Elektro bis Dach, Holz und Metall

Illustration: Smartphone und Website-Ansicht über einem Werkzeugkasten mit Schraubenschlüssel, Schutzhelm und Standort-Markierung

Brauche ich als Handwerker überhaupt eine Website?

Viele Betriebe sind ausgelastet und fragen sich, wozu sie eine bessere Website brauchen. Die ehrliche Antwort: weniger für mehr Aufträge, sondern für bessere Aufträge und für Mitarbeiter. Wer sichtbar ist, kann auswählen – größere Projekte, passendes Einzugsgebiet, weniger Kleinkram. Und fast jede Bewerberin, fast jeder Bewerber schaut sich vorher Ihre Seite an.

Dazu kommt: Wer Sie empfohlen bekommt, sucht Ihren Namen bei Google. Findet er eine veraltete Seite ohne Handy-Darstellung, wirkt die Empfehlung schwächer. Die Website ist heute oft der zweite Eindruck nach dem Telefonat – oder der erste.

Was auf eine Handwerker-Website gehört

  1. 1Klare Aussage oben: Gewerk, Einzugsgebiet und ein Knopf für Anruf oder Anfrage. Nicht „Willkommen auf unserer Homepage“.
  2. 2Eine eigene Seite je wichtiger Leistung – Badsanierung, Heizungstausch, Wärmepumpe, Dachsanierung. So wird jede Leistung bei Google gefunden.
  3. 3Das Einzugsgebiet mit Orten, die Sie wirklich bedienen. Das filtert auch Anfragen von zu weit weg.
  4. 4Echte Fotos von eigenen Projekten, gern vorher und nachher. Stockfotos erkennt jeder.
  5. 5Der Ablauf: Was passiert nach der Anfrage, wie schnell melden Sie sich, wann kommt das Angebot?
  6. 6Bewertungen und Zertifikate, die es wirklich gibt – etwa Meisterbetrieb oder Innungsmitgliedschaft.
  7. 7Ein kurzes Formular mit den Angaben, die Sie für ein Angebot brauchen, und eine Telefonnummer zum Antippen.
  8. 8Eine Karriereseite mit echten Infos: Team, Arbeitszeiten, Fahrzeuge, Weiterbildung, Ansprechpartner.

Typische Probleme – und was dagegen hilft

  • Keine Anfragen über die Website

    Ursache
    Leistungen stehen nicht so drauf, wie Kunden suchen
    Was hilft
    Seite je Leistung, Begriffe aus echten Suchdaten
  • Unpassende Anfragen

    Ursache
    Kein Einzugsgebiet, keine Mindestgröße erkennbar
    Was hilft
    Gebiet und Schwerpunkte klar benennen
  • Website vom Bekannten, niemand pflegt sie

    Ursache
    Kein Zugang, kein System, keine Zeit
    Was hilft
    Einfaches System mit eigenem Zugang, Pflege nach Bedarf
  • Abhängig von Auftragsportalen

    Ursache
    Eigene Seite wird nicht gefunden
    Was hilft
    Unternehmensprofil, Leistungsseiten, gezielte Anzeigen
  • Keine Bewerbungen

    Ursache
    Keine Karriereseite oder nur „Wir suchen Verstärkung“
    Was hilft
    Eigene Seite mit konkreten Infos und kurzem Bewerbungsweg
  • Auf dem Handy kaum bedienbar

    Ursache
    Veraltetes Layout
    Was hilft
    Neuaufbau oder Optimierung für mobile Nutzung

SEO für Handwerker: bei Google im eigenen Gebiet gefunden werden

Für Handwerker entscheidet sich Sichtbarkeit an zwei Stellen: in der Karte (Google-Unternehmensprofil) und in den normalen Suchergebnissen. In der Karte zählen ein vollständiges, bestätigtes Profil, passende Kategorie und echte Bewertungen. In den Suchergebnissen zählen Leistungsseiten mit den Begriffen, die Ihre Kunden eingeben, und ein klarer Ortsbezug.

Ein häufiger Irrtum: Eine Seite pro Ort mit ausgetauschtem Ortsnamen. Google erkennt solche Kopien und wertet sie ab. Besser ist eine starke Leistungsseite, die das Einzugsgebiet nennt, und Referenzen aus den jeweiligen Orten.

Was eine Handwerker-Website kostet

Auf der ersten Google-Seite für „Website für Handwerker“ reichen die öffentlich genannten Einstiegspreise von rund 300 Euro (schnelle Vorlage) bis rund 2.500 Euro netto (individuelle Umsetzung) – Stand Oktober 2026. Größere Auftritte mit vielen Leistungsseiten, Karrierebereich und eigenen Texten liegen darüber. Was die Unterschiede ausmacht, erklärt unser Ratgeber zu Website-Kosten.

So arbeiten wir mit Handwerksbetrieben

Wir bauen Premium-Websites für Handwerksbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz – individuell gestaltet statt aus der Vorlage. Am Anfang steht die Frage, wonach Ihre Kunden suchen: Daraus ergeben sich Leistungsseiten und Texte. Die Abstimmung läuft per Telefon und Video, Sie geben jeden Text vor der Veröffentlichung frei. Auf Wunsch richten wir Google-Unternehmensprofil und Anzeigen gleich mit ein.

Alexander Bauer, Inhaber von Betriebsagentur, an seinem Arbeitsplatz

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.

Häufige Fragen

Was Betriebe dazu am häufigsten fragen.

So viele, wie Sie wichtige Leistungen haben, plus Startseite, Über uns, Referenzen, Karriere, Kontakt und Rechtstexte. Für einen typischen Betrieb sind das oft 8 bis 15 Seiten. Wichtiger als die Zahl ist, dass jede Leistung, mit der Sie Geld verdienen, eine eigene Seite hat.

Ja, wenn die Website auf einem System mit eigenem Zugang läuft. Wir richten das so ein, dass Sie Referenzfotos oder Stellenanzeigen selbst ergänzen können, und übernehmen auf Wunsch die Pflege.

Ja. Unser Sitz ist Menden, wir betreuen Betriebe in ganz Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. Gespräche laufen per Telefon und Video, Entwürfe bekommen Sie als Vorschau zur Freigabe.

Meist vier bis acht Wochen. Der größte Zeitfaktor sind nicht Gestaltung oder Technik, sondern Fotos, Texte und Freigaben. Deshalb klären wir am Anfang, wer was bis wann liefert.

Nein, und wer das verspricht, sagt nicht die Wahrheit. Eine gute Website sorgt dafür, dass Sie gefunden werden und Interessenten den Schritt zur Anfrage machen. Ob daraus Aufträge werden, hängt auch von Nachfrage, Gebiet und Angebot ab.

Sprechen wir über Ihre Anfragen.

30 Minuten, unverbindlich und kostenlos. Danach wissen Sie, wonach Ihre Kunden suchen, was Ihrer Seite fehlt und ob sich Google Ads für Sie lohnt – auch dann, wenn die Antwort „lohnt sich nicht“ lautet.