Zum Inhalt springen

Ratgeber · Google Ads

Negative Keywords in Google Ads: Suchbegriffe ausschließen, Budget sparen

Warum Suchbegriffe etwas anderes sind als Keywords, eine Startliste zum Ausschließen und der Rhythmus für die Pflege.

Von Alexander Bauer, BetriebsagenturAktualisiert am 5 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

  • Keywords legen Sie fest. Suchbegriffe sind das, was Menschen tatsächlich eingegeben haben, bevor Ihre Anzeige erschien.
  • Negative Keywords verhindern, dass Ihre Anzeige bei unpassenden Suchen erscheint, etwa nach Jobs, Ausbildung oder Anleitungen.
  • Die Liste ist nie fertig: Prüfen Sie den Suchbegriffbericht regelmäßig und ergänzen Sie Ausschlüsse.

Für wen: Betriebe, die Google Ads selbst betreuen oder ihre Agentur besser verstehen wollen

Suchbegriffe vs. Keywords

Ein Keyword wie „Heizungsbauer“ ist eine Anweisung an Google: Zeige meine Anzeige bei Suchen, die dazu passen. Was „passt“, legt Google weit aus. Die tatsächlichen Suchbegriffe können „Heizungsbauer Ausbildung“, „Heizungsbauer Gehalt“ oder „Heizung selbst entlüften“ sein. Jeder Klick darauf kostet Geld, und keiner davon wird Kunde.

Startliste: häufige Ausschlüsse

  • Jobs

    Beispiele
    job, jobs, stellenangebot, ausbildung, gehalt, lehrstelle
  • Selbermachen

    Beispiele
    selber, selbst, anleitung, diy, youtube, video
  • Kostenlos & gebraucht

    Beispiele
    kostenlos, gratis, gebraucht, ebay, kleinanzeigen
  • Information ohne Kaufabsicht

    Beispiele
    definition, was ist, wikipedia, pdf
  • Falsches Gebiet

    Beispiele
    Orte außerhalb Ihres Einzugsgebiets
Startliste ohne Gewähr. Prüfen Sie vor dem Ausschließen, ob ein Begriff in Ihrer Branche doch Aufträge bringt – „gebraucht“ kann für einen Maschinenhändler wichtig sein.

So pflegen Sie die Liste

  1. 1Suchbegriffbericht der letzten 14 bis 30 Tage öffnen.
  2. 2Nach Kosten sortieren und Begriffe ohne Anfrage durchgehen.
  3. 3Unpassende Wörter als ausschließende Keywords auf Konto- oder Kampagnenebene eintragen.
  4. 4Darauf achten, keine guten Suchen versehentlich mit auszuschließen.
  5. 5Im Monatsbericht festhalten, was neu ausgeschlossen wurde.
Alexander Bauer, Inhaber von Betriebsagentur, an seinem Arbeitsplatz

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.

Häufige Fragen

Was Betriebe dazu am häufigsten fragen.

Begriffe, bei denen Ihre Anzeige nicht erscheinen soll. Sie verhindern Klicks von Menschen, die etwas anderes suchen, etwa einen Job oder eine Anleitung.

Am Anfang wöchentlich, danach mindestens alle zwei bis vier Wochen. Neue unpassende Suchen tauchen laufend auf.

Sprechen wir über Ihre Anfragen.

30 Minuten, unverbindlich und kostenlos. Danach wissen Sie, wonach Ihre Kunden suchen, was Ihrer Seite fehlt und ob sich Google Ads für Sie lohnt – auch dann, wenn die Antwort „lohnt sich nicht“ lautet.