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Ratgeber · Sichtbarkeit

Wie werden Unternehmen in ChatGPT empfohlen? Was Sie beeinflussen können

Woher ChatGPT seine Empfehlungen nimmt, was Sie beeinflussen können – und wo die Grenzen liegen.

Von Alexander Bauer, BetriebsagenturAktualisiert am 6 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

  • Wenn ChatGPT im Web sucht, stützt es sich auf Seiten, die es abrufen kann, und nennt oft Quellen. Fehlt Ihr Betrieb in diesen Quellen, fehlt er meist auch in der Antwort.
  • Bei Agentur- und Anbieterempfehlungen zitieren KI-Antworten häufig Vergleichsseiten, Fachmedien, Verzeichnisse und Bewertungsportale – nicht nur die Anbieter selbst.
  • Was hilft: klare eigene Seiten, einheitliche Unternehmensangaben, echte Bewertungen und Erwähnungen auf anderen seriösen Seiten.
  • Eine Empfehlung kann niemand garantieren.

Für wen: Betriebe, die wissen wollen, warum ChatGPT andere Anbieter nennt und sie selbst nicht

Illustration: KI-Chatfenster, dessen Antwort einen Industriebetrieb mit Standort hervorhebt, verbunden mit mehreren Websites und einer Suchleiste

Woher ChatGPT seine Empfehlungen nimmt

ChatGPT antwortet aus zwei Quellen: aus dem, was das Modell beim Training gelernt hat, und – bei Fragen nach aktuellen Anbietern häufig – aus einer Websuche. Für die Suche nutzt OpenAI einen eigenen Crawler, den OAI-SearchBot. OpenAI schreibt dazu, dass Seiten, die diesen Crawler aussperren, nicht regulär als Quelle in ChatGPT-Suchantworten erscheinen können.

Bei der Suche bewertet ChatGPT, welche Seiten die Frage am besten beantworten. Bei Fragen wie „beste Google Ads Agentur für Handwerker“ sind das oft nicht die Agenturseiten selbst, sondern Vergleiche, Fachartikel, Verzeichnisse und Bewertungsportale, die mehrere Anbieter nennen.

Was Sie beeinflussen können

  1. 1Eigene Seiten, die in den ersten Sätzen sagen, was Sie anbieten, für wen und wo.
  2. 2Kundenfragen mit kurzen, klaren Antworten – inklusive Preisen oder Preislogik, Ablauf und Einzugsgebiet.
  3. 3Überall dieselben Angaben: Name, Beschreibung, Adresse, Leistungen auf Website, Google-Unternehmensprofil, LinkedIn und Verzeichnissen.
  4. 4Echte Bewertungen auf Plattformen, die KI-Dienste als Quelle nutzen, allen voran das Google-Unternehmensprofil.
  5. 5Erwähnungen in Fachmedien, Verbandsseiten, Partner- und Kundenseiten.
  6. 6Technik prüfen: OAI-SearchBot und Googlebot dürfen die Seite abrufen, auch durch Firewall und Bot-Schutz.

Was nicht hilft

  • Versteckte Texte oder Anweisungen an KI-Crawler.
  • Massenhaft erzeugte Seiten ohne eigenen Inhalt.
  • Gekaufte Erwähnungen in Linknetzwerken.
  • Sich selbst auf der eigenen Seite zur „besten Agentur“ zu erklären.

So prüfen Sie Ihren Stand

Legen Sie fünf bis zehn Fragen fest, die Ihre Kunden stellen würden, und stellen Sie sie in regelmäßigen Abständen an ChatGPT, Gemini und die Google-Suche mit KI-Übersicht. Notieren Sie, ob Ihr Betrieb genannt wird, welche Quellen angezeigt werden und was über Sie gesagt wird. In der Website-Statistik lassen sich Besuche aus ChatGPT oft an der Quelle chatgpt.com erkennen.

Alexander Bauer, Inhaber von Betriebsagentur, an seinem Arbeitsplatz

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.

Häufige Fragen

Was Betriebe dazu am häufigsten fragen.

Die Antworten selbst lassen sich nicht kaufen. Wo ChatGPT Werbung zeigt, ist sie als Anzeige gekennzeichnet und von der Antwort getrennt. Beeinflussen lassen sich die Grundlagen: eigene Inhalte, Erwähnungen, Bewertungen und technische Zugänglichkeit.

Ein Sammelbegriff für Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen in ChatGPT-Antworten als Quelle in Frage kommt. Fachlich ist es Teil von GEO und baut auf klassischer Suchmaschinenoptimierung auf.

Das ist eine eigene Entscheidung: GPTBot betrifft laut OpenAI das mögliche Training von Modellen, OAI-SearchBot die Suche in ChatGPT. Wer in ChatGPT-Suchantworten erscheinen möchte, sollte zumindest OAI-SearchBot nicht blockieren.

Sprechen wir über Ihre Anfragen.

30 Minuten, unverbindlich und kostenlos. Danach wissen Sie, wonach Ihre Kunden suchen, was Ihrer Seite fehlt und ob sich Google Ads für Sie lohnt – auch dann, wenn die Antwort „lohnt sich nicht“ lautet.